Fotografierverbot

Die Mitgliederversammlung hat am 25.10.2016 beschlossen, ein generelles Fotografierverbot in die Satzung aufzunehmen und eine detaillierte Regelung in der Hausordnung aufzunehmen.

Ziel war es dabei, einerseits die jährlich stets erneut aufkommenden Diskussionen abzustellen und andererseits eine für beide Seiten akzeptable Regelung zu schaffen, die Eltern bereits vor einer Anmeldung für unsere Einrichtung bekannt ist und es ihnen daher erlaubt, diese bei der Auswahl der gewünschten Einrichtung zu berücksichtigen.

Nachfolgend die Regelung mit Stand vom 26.10.2016:

  1. In der Einrichtung besteht grundsätzlich ein Fotografierverbot. Auch Filmaufnahmen fallen unter dieses Verbot und die weiteren Regelungen.
  2. Ausgenommen von diesem Verbot sind die pädagogischen Mitarbeiter und der Vorstand der Einrichtung, wenn diese Fotos pädagogischen Zwecken dienen.
  3. Pädagogische Mitarbeiter und Vorstand können Fotos auf Wunsch an Eltern weitergeben, sofern diese die Einhaltung der Regelungen 9.2 – 9.3 schriftlich versichern.
  4. Als Einrichtung gelten der Innen- und der Außenbereich der Einrichtung und bei externen Veranstaltungen auch der externe Veranstaltungsort.
  5. Die Erstellung von Fotos, die abgelichtete Personen in intimen Situationen (z.B. beim Wechseln von Windeln oder Toilettengängen) oder anderen herabwürdigenden Situationen zeigen, ist untersagt.
  6. Fotos dürfen nur innerhalb der Einrichtung verwendet werden. Plant die Einrichtung die Veröffentlichung von Fotos (z.B. in Printmedien, eigener Internetseite), so können die Eltern der Veröffentlichung einzelner Fotos widersprechen. Hierbei gilt folgendes Vorgehen:
    1. Die zur Veröffentlichung geplanten Fotos werden innerhalb der Einrichtung zusammen mit der Art der geplanten Veröffentlichung ausgehängt.
    2. Innerhalb von 10 Öffnungstagen können die Eltern der Veröffentlichung einzelner Fotos durch Durchstreichen des Fotos im Aushang widersprechen.
    3. Erfolgt kein Widerspruch innerhalb von 10 Öffnungstagen, gilt die Genehmigung zur Veröffentlichung als erteilt.
  7. Möchten Eltern zu bestimmten Anlässen eigene Fotos erstellen, so haben sie mit 3 Öffnungstagen Vorlauf hierzu eine Genehmigung bei der Leitung schriftlich zu beantragen.
  8. Die Erteilung der Ausnahmegenehmigung ist befristet und wird durch die Leitung schriftlich dokumentiert (siehe Muster unten).
  9. Mit diesem Antrag werden folgende zusätzliche Regeln verbindlich bestätigt:
    1. Die Erstellung von Fotos, in denen andere Personen als die eigenen Familienangehörigen im Vordergrund stehen, ist untersagt.
    2. Die Fotos dürfen nur rein privat verwendet werden. Eine Weitergabe über den eigenen Familienkreis hinaus ist untersagt.
    3. Jegliche Veröffentlichung ist unabhängig vom Medium untersagt. Hierzu gehört auch das Hochladen in soziale Netzwerke (wie Facebook, Google+, Instagram).
    4. Die ausgehändigte Ausnahmegenehmigung ist den Mitarbeitern der Einrichtung auf Verlangen vorzuzeigen.
    5. Die erteilte Ausnahmegenehmigung ist nicht auf Dritte (auch nicht auf Familienmitglieder) übertragbar.
    6. Die bisher vorliegenden Erklärungen seitens der Eltern zum Fotografierverbot ihrer Kinder sind damit unnötig und verlieren ab sofort ihre Gültigkeit.

Der Antrag auf eine Ausnahme vom Fotografierverbot kann hier heruntergeladen werden.


Schnappschuss (2016-10-26 12.12.50)

Muster der schriftlichen Ausnahmegenehmigung


© & ℗ 2011- 2018 Regenbogen Kindergarten e.V., Buchholz i.d.N.